Die Betreuer

Peter Pütgens, Johannes Wüster, Marcel Simons, Anna Griemens, Verena Lürken, Frederik Stüttgens, Anja Krieger, Thomas Krieger, Beate Roderburg, Julia Havenith, Nika Frohn

Die Gedichte der Lager-Ralley

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Die Fahrt

Am 27.07.2005 war es wieder soweit – SanktLuciaTours machte sich auf den Weg Richtung Süden, genauer gesagt zur Sonneninsel Sardinien. Alle waren sich der langen Fahrt bewusst, doch angesichts des Wetters hier in Deutschland und der im Nachhinein wieder einmal sehr gelungen Ferienfahrt sollte es letztendlich niemand bereuen.
So kamen wir also Freitagnacht auf unserem Campingplatz an, wo Thomas und Friedhelm im bereits vollständig aufgebauten Lager auf uns warteten. Da alle sehr müde waren blieb nur noch eins zu tun: Luftmatratze aufblasen und hinlegen.

Am nächsten Tag konnte der Urlaub dann endlich beginnen. Die neuen Teilnehmer fanden sich im Lager so langsam zurecht und es wurden schon die ersten Kontakte geknüpft. Angesichts des hervorragenden Wetters, das die ganzen 3 Wochen anhielt (strahlender Sonnenschein mit 30-35 Grad im Schatten) ließen es sich die Teilnehmer und natürlich auch die Betreuer nicht nehmen, direkt den Strand “zu belagern”.
Stellten die ersten Tage noch die so genannten Lagertage dar, die bei der Akklimatisierung helfen sollten, so ging es anschließend in regelmäßigen Abständen zu anderen Stränden in unserer Umgebung. Neben “Putsu Idu” wurde natürlich auch standesgemäß der Strand “Is Arutas” (in Fachkreisen auch TicTac-Strand genannt) angefahren, der sich bei den Teilnehmern wieder als beliebtester Strand entpuppen sollte (als hätten das die Betreuer nicht schon vorher gewusst ;-) ).

Neben unseren Strandtagen standen natürlich auch wieder diverse Programmpunkte auf dem Plan. So fing alles mit der traditionsgemäßen Rallye an, bei der wie immer Team-Arbeit gefragt war. So ging es beispielsweise darum, Babyfotos den entsprechenden Betreuern zu zuordnen, diverse Lieder zu gurgeln, die die anderen dann erraten mussten oder ein Gedicht aus vorgegebenen Wörtern zu verfassen. Und wer an dieser Stelle die literarischen Fähigkeiten unserer Teilnehmer in Frage stellt, der sollte sich die entstandenen Gedichte einmal zu Gemüte führen!

Weiter ging es mit dem Bayrischen-Abend, der wieder einmal ein Höhepunkt der Fahrt war. Die entsprechende Atmosphäre bildete zum einen das Essen, das aus Leberkäse, Weißwurst, Sauerkraut und Bretzeln bestand und zu dem ein frisch gezapftes Pils gereicht wurde, und zum anderen einige Teilnehmer und Betreuer, die sich auch äußerlich extra für diesen Abend hergerichtet hatten.
In den folgenden Tagen ging es dann weiter mit der Übernachtung auf einer Burgruine mit selbst gestaltetem Gottesdienst, der Besichtigung einer Tropfsteinhöhle sowie dem Besuch der Touristenstadt Alghero. Aber ein besonderes Highlight (um nicht zu sagen DAS Highlight) und in diesem Jahr zum ersten Mal dabei war das Candlelight-Dinner, welches ein 10 (!!) Gänge Menu umfasste und bei dem die Teilnehmer von den Betreuern bedient wurden. Die Teilnehmer waren davon so begeistert, dass sie sich mit lautem Beifall bei den Betreuern bedankten und Tage danach noch von diesem Ereignis schwärmten.

Die anderen Abenden ließen die Teilnehmer dann unterschiedlich ausklingen: Die einen vergnügten sich bei Gesellschaftsspielen, die anderen gingen zur Bar und stellten beim Karaoke-Wettbewerb ihre Gesangskünste unter Beweis.
Wer müde war legte sich ins Zelt oder schloss sich den Teilnehmern an, die sich einen Betreuer geangelt hatten um am Strand zu übernachten.

Um auch im Urlaub mal was in die Gänge zu kommen und nicht drei Wochen nur auf der faulen Haut zu liegen standen zwei Wanderungen im Landesinneren der Insel sowie ein intern organisiertes Fußballturnier an, das zwar freiwillig war, aber bei dem dennoch alle Teilnehmer vollen Ehrgeiz zeigten. Doch wie sollte es anders sein: Nach anfänglichen Schwierigkeiten gewannen am Ende natürlich die Betreuer ;-) .

Bei diesem Programm verging die Zeit natürlich wie im Flug und so blieb am Ende nur noch das Packen für die Heimreise übrig. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag kehrten dann 50 braungebrannte Urlauber glücklich, aber dennoch mit einem weinenden Auge wieder heim. Und am Ende der 14. Ferienfahrt bleibt wieder nur eines zu sagen: Es war wieder eine super Fahrt mit tollen Teilnehmern, einer Menge Spaß und natürlich einem erholsamen Urlaub.
Wir, die Betreuer, freuen uns schon aufs nächste Jahr, wenn es nach Frankreich geht und hoffen viele Teilnehmer der Sardinien-Fahrt dort wieder zu sehen.