Die Betreuer

Thomas Beer, Max Havenith, Marcel Simons, Peter Eichelmann, Thomas Harlacher, Frederik Stüttgens, Anja Krieger, Thomas Krieger, Britta Küpper, Michael Müllenmeister, Christina Lürken, Michaela Harlacher

Die Fahrt

Natürlich stand auch im Jahre 2004 wieder eine Ferienfahrt an. Diesmal sollte es uns wieder nach Istrien/Kroatien auf einen Campingplatz führen, der 2001 neu ins SanktLuciaTours-Programm aufgenommen wurde.
Auch wenn die Teilnehmerzahl in diesem Jahr die niedrigste in der Geschichte von SanktLuciaTours war und dies die erste Ferienfahrt nach vier Jahren ohne das Premiumzelt werden sollte, ließen wir uns die Freude auf unseren Urlaub nicht nehmen und waren davon überzeugt, dass wir am Ende auch dieser Fahrt wieder hinterher trauern würden.

Nach einer sehr angenehmen Busfahrt (wir hatten ja richtig viel Platz) kamen wir dann müde, aber dennoch gut gelaunt auf unserem Campingplatz an. Schnell merkten wir, dass uns das Wetter wohl nicht im Stich lassen würde, denn schließlich wurden wir bei unserer Ankunft von ca. 35 Grad im Schatten fast erschlagen.
Doch dann geschah das unfassbare: Wir waren gerade dabei das Geschir zu spülen, als ein derart starker Regen die Erinnerungen von Sardinien 2002 hochkommen ließ. Zunächst konnten wir es kaum glauben, doch nahmen die ganze Sache relativ schnell mit Humor, schließlich hatten wir ja schon alles in der Richtung erlebt und so konnte uns auch dieser kleine Regenschauer nicht aus der Fassung bringen.

Als dann an den nächsten Tagen die 35-40 Grad im Schatten mehr und mehr zurückkamen, nahm unser Urlaub immer konkretere Formen an. So bauten wir für unseren Busfahrer Dieter (und dessen Frau Marianne) nicht etwa ein ganz gewöhnliches Zelt auf. Nein, gerade weil wir diesen Beiden viel zu verdanken hatten (und haben) errichtetetn wir ihnen einen, ja wie soll ich sagen…einen kleinen Palast (in Fachkreisen auch Datscha betitelt).

Ansonsten hatte die Fahrt nach Kroatien mal wieder einiges zu bieten: So standen zahlreiche Ausflüge an, die uns nach Umag, Pula, Porec und Venedig führten. Eine Schiffstour mit sehr ansprechender und belebender Musik, die zum Mitsingen einlud, durfte auf dieser Fahrt (wie vor drei Jahren auch) natürlich nicht fehlen. Zudem wurde vor Ort noch eine kleine Wanderung geplant, die uns zu einer kleinen Kapelle führte, an der wir dann Rast machten. Anschließende ging es zurück zum Bus, so dass wir am Ende einen netten Rundgang mit unglaubicher Aussicht hinter uns gebracht hatten.
Als weitere Höhepunkte der Fahrt standen natürlich wieder das Fondue, der Bayrische Abend, das Paella Essen und das Mörderspiel an, sowie die berühmte Rallye.

Da wir auch im Urlaub nicht ganz so faul sein wollten, standen zahlreiche Volleyballspiele auf dem neu errichten Volleyballfeld an. Zudem organisierte unsere Sportskanone Tom wieder eine kleine Lagerolympiade, bei der Schach, 4 Gewinnt, Volleyball, Boule und Fußball gespielt wurde, wobei das Fußballturnier meiner Meinung nach das Highlihgt der Olympiade darstellte. So ließen wir es uns nicht nehmen, während den Spielen Stimmung zu machen, die der auf dem Tivoli nahe kam ;-) Standesgemäß gab es natürlich auch eine kleine Abschlußfeier der Lagerolympiade, bei der die gewonnen Medaillen verliehen wurden.

Den letzten Abend wollten wir dann mit einem kleinen Lagerfeuer und Stockbrot am Strand ausklingen lassen. Aber was wäre denn SanktLuciaTours mit einem “normalen” Lagerfeuer? Bestimmt nicht die Fahrt, die wir kennen und immer wieder gerne erleben. Und so legten Max und Michael das Feuer so geschickt an, dass wir nach ca einer Stunde das wohl erste Lagerfeuer im Wasser hatten (die Flut macht auch vor unserem Lagerfeuer keinen Halt). Ok, ich gebe zu, das klingt im ersten Moment recht unglaubwürdig, Feuer im Wasser, aber das Feuer brannte wirklich noch einige Zeit weiter.

Natürlich ging auch dieser Abend wieder rasendschnell vorüber und so konnten wir unsere Sachen schon wieder Zusammenpacken um die Heimreise anzutreten. Auf dieser legten wir natürlich wieder einen Zwischenstopp in München ein, bevor wir dann gegen 23 Uhr in Broichweiden ankamen.
Zum Abschluß bleibt zu sagen, dass wir wieder auf eine sehr gelungene und lustige Fahrt zurückblicken können und wir uns schon auf nächstes Jahr freuen, wenn es, mit hoffentlich mehr Teilnehmern, nach Sardinien geht.