Die Betreuer

Anja Krieger, Bernd Dahmen, Manuela Hepp, Simone Kleinen, Tibor Modós, Thomas Krieger

Die Fahrt

Sardinien, wir kommen wieder! Unsere Freunde auf Is Arénas erwarteten uns schon. Wir hatten eine Neuheit in der Planung, die Thomas unbedingt machen wollte. Doch so richtig sprangen die anderen Betreuer im Vorfeld nicht darauf an: Thomas wollte mit der Bahn auf Sardinien fahren, dem Trenino Verde. Doch es hieß: “Zugfahrt ist langweilig, das interessiert keinen.” Also plante Thomas die Tagestour mit Werner durch. Im Nachhinein ein Highlight; Achterbahn fahren ist nichts dagegen. 3 Stunden durchschaukeln, quer durchs Gebirge, Täler und Wälder waren ein Erlebnis, von dem wir uns erholen mußten, was aber auf Sardinien nun wirklich nicht schwerfällt.

Erholt schleppten wir einige Tage später unsere Verpflegung und Schlafutensilien auf den Monte Ferru, zu einer Burgruine, erlebten dort einen herrlichen Sonnenuntergang und blieben bis in die frühen Morgenstunden dort, bevor wir wieder zurückwanderten.

Aber auch F. S. aus W. sorgte in diesem Jahr mit einer leichten Übelkeitsattacke für ein unvergessenes Highlight. Eines Abends war es ihm nicht recht wohl, und da der Weg zum Waschhaus in seiner Situation wohl zu weit war, wurde der Inhalt seiner Reisetasche sowie seine Isomatte leider plötzlich sehr stark in Mitleidenschaft gezogen (eine Grundreinigung sämtlicher Kleidungsstücke, Reisetasche und Isomatte stand an). Was zu einem schallenden Lachanfall seitens der Mitbetreuer führte, denn wer den Schaden hat, spottet jeder Beschreibung!

Doch damit ist die Geschichte noch nicht zu Ende, denn F. stellte seine Isomatte zum Trocknen hochkant in den Eingang zum Duschhaus, welches eigentlich keine Türe besaß. Als kurz darauf ein Teilnehmer der Gruppe von Sankt Dionysius Übach – “leicht” angeheitert – seinen Weg zu den Toiletten suchte und das Waschhaus betrat, schaute er ungläubig auf die “neue Tür” und kommentierte nahezu unverständlich: “Jetzt haben die bekloppten Weidener auch noch ‘ne Tür hier eingebaut!” (ob das wohl auf Thomas’ Zweitberuf bezogen war?).