Die Betreuer

Anja Krieger, Bernd Dahmen, Simone Kleinen, Georg Roderburg, Thomas Krieger

Die Fahrt

Da uns der Campingplatz “Is Arénas” im Vorjahr so gut gefallen hatte, fuhren wir 1997 wieder nach Sardinien, zusammen mit der Gruppe von Sankt Dionysius aus Übach. Erstmals ausprobiert wurde in diesem Jahr die Bergwanderung nach einer Übernachtung hoch oben im Massiv des Monte Ferru. Allein die Anfahrt mit dem Doppelstockbus, inklusive Zurücksetzen über eine Distanz von etwa 1 km und “Wenden in drei Zügen” direkt am Steilhang war schon die Mühe wert, der Abend mit einheimischen Schafhirten, Wein und Käse ebenfalls.

Das Wetter auf Sardinien war heiß, bis in die späten Abendstunden herrschte Bikini-Wetter. Da Bernd sich dieses Jahr mit dem Baggern zurückhielt, dafür aber Erik bei Teresa um so ehrgeiziger war, machte Bernd ihn zu seinem “Nachfolger”. Seitdem ist der Spielzeug-Bagger, den Bernd im Vorjahr geschenkt bekommen hatte, ein Wander-Bagger, und die Namen der “Baggerfahrer” werden jedes Jahr in seine Schaufel geschrieben.

In diesem Jahr setzte auch der Fahrtleiter von Sankt Dionysius seinen Lieblingswunsch durch: Uwe wollte unbedingt in einen “Aquapark”, den es irgendwo auf Sardinien geben sollte. Nach langem ziellosen Umhertelefonieren mit ahnungslosen Einheimischen fand sich schließlich im hohen sardischen Norden an der Costa Smeralda ein kleiner Park, den wir nach 3 Stunden Busfahrt (davon eine Stunde für etwa 30 Kilometer Bergstrecke) stürmten. Doch das war nur ein kurzes Vergnügen, denn schon nach einer halben Stunde gab’s Wasser nicht nur in den Becken, sondern auch von oben – und das mehr als genug. So wurde dann auch die Rückfahrt durch überschwemmte Straßen in Olbia zu einem richtigen Erlebnis. Auf unserem Campingplatz an der Westküste hat es an diesem Tag (wie die ganzen drei Wochen) übrigens keinen einzigen Tropfen geregnet.